iPad 4 vs. iPad mini

iPad 4 vs. iPad mini

Klassisch-groß oder handlich-klein? Apple ist und bleibt einer der gefragtesten Hardwarelieferanten, die es auf dem hiesigen Technikmarkt zu entdecken gibt, und konnte insbesondere aufgrund seiner Erfinderrolle für Smartphones die Herzen zahlreicher Menschen auf der ganzen Welt erobern. Neben dem legendären iPhone durfte sich der Hard- und Softwarespezialist jedoch auch mit dem iPad, dem ersten offiziellen Tablet-PC samt Touchscreen, Internetzugang und Betriebssystem, einige Lorbeeren verdienen und lieferte mittlerweile (Stand April 2012) sogar insgesamt fünf verschiedene Versionen (auch Generationen genannt) der Wunderscheibe. Was die aktuellsten Modelle, sprich die vierte Generation und die „Mini“ Ausführung, voneinander unterscheidet, worauf Du Dich beim Kauf und der Benutzung der – mehr oder weniger – großen Alleskönner einstellen solltest, und womit die Modelle aus dem Hause Apple im Allgemeinen überhaupt dienen können, verraten Dir die folgenden Zeilen.

Design: Luxus pur

Egal, ob groß oder klein: Sowohl die Mini-Version als auch das „richtige“ iPad können mit einem wirklich einmalig hochwertigen Außenleben aufwaten, das je nach Geschmack wahlweise im klassischen Klavierlackschwarz oder besonders luxuriösen Edelrahmweiß so manche Blicke auf sich zieht. Doch Vorsicht: Zumindest bei der Benutzung einer weißen Ausführung – egal ob im Normal- oder Miniformat – gilt es, eine passende Schutzhülle zu verwenden, da der iPad-Spaß ansonsten nur allzu schnell durch unschöne Gebrauchsspuren und kleine Kratzer gebremst wird.
Im Grunde genommen liegen jedoch beide Modelle sehr gut in der Hand, wobei das iPad Mini aufgrund seiner Ausmaße von 20 x 13 Zentimetern rund 4 Zentimeter in der Länge sowie 5 Zentimeter in der Breite kürzer, sprich vor allem handlicher, und mit einem Gewicht von 308 Gramm gerade einmal halb so schwer wie die 4er Version des iPads ausfällt.

Bildschirmspaß

Eng verbunden mit den Ausmaßen der Scheiben-PCs sind selbstverständlich auch deren Bildschirmformate. In Bezug auf die Auflösung ist das „Richtige“ dem „Mini“ übrigens einen Tick voraus und liefert mit einer Pixeldichte von 264 ppi einen etwas klareren Bildschirm, dessen Vorsprung zwar nur beim genaueren Hinsehen erkennbar, jedoch unabstreitbar vorhanden, ist. Dennoch bieten beide Modelle einen wirklich sehr hohen Bildschirmspaß, welcher sich nicht nur durch eine schicke Auflösung, sondern auch durch eine sehr anspruchsvolle Bedienung und eine hohe Leuchtkraft auszeichnet. Lediglich die (für Apple völlig untypischen) Farb- und Pixelwerte des iPad-Minis lassen das Retina-Display des normalen iPads als Sieger aus dem Bildschirmkampf hervorgehen. Die Bildschirmdiagonalen belaufen sich übrigens jeweils auf 7,9 beziehungsweise auf 9,7 Zoll.

Die inneren Werte

Ähnlich wie beim Äußeren lassen sich auch im Innenleben der beiden Modelle unterschiedliche Werte finden. Bei der letztendlichen Benutzung fallen Unterschiede wie die bei der CPU jedoch nur äußerst selten auf. So darfst Du sowohl mit dem Prozessor des iPad Minis als auch mit dem des iPad 4 einen sehr flotten Tablet-PC-Spaß erfahren – das Plus an 0,2 GHz Rechenpower macht sich beim etwas modernen A6 Prozessor des großen Modells nämlich kaum bemerkbar. Sollten viele Aufgaben zur gleichen Zeit (auch Multitasking genannt) durchgeführt werden, kann das iPad 4 mit einem 1 GB großen Arbeitsspeicher Ruckler und Nachlader allerdings etwas besser vermeiden, als es der 512 MB große Arbeitsspeicher des Minis tut.
Einen wortwörtlich kleinen Sieg kann das Mini jedoch im Akkuvergleich erringen: Der 4.500 mAh starke Lithium-Ionen-Akku des Zwergentablets hält nämlich rund eineinhalb Stunden länger als der des großen Bruders durch – keine Meisterleistung, aber immerhin ein Pluspunkt für alle Personen mit hohen Mobilitätsansprüchen!

Kamera und Speicher: Status quo

Ein Blick auf die Digitalkameras und Speicherchips beider Modelle bringt einen absoluten Gleichstand hervor: Nicht nur die Linsen knipsen beide in einer (anspruchsvollen und scharfen) Auflösung von 5 Megapixel und bieten zudem noch dasselbe Softwarepaket in Form zahlreicher Foto- und Videobearbeitungsfunktionen, sondern auch die Speicher liefern je nach Käuferwunsch einen 16, 32 oder 64 GB großen Spielraum. Ganz Apple-like lassen sich die internen Speichermedien übrigens nicht via Micro-SD-Karte nachrüsten.

Bedienung und Software

Beide Varianten sind mit iOS 6 ausgestattet – ein klarer Vorteil für Mini und „Normalo“ Tablet im Allgemeinen also! Denn mit dem Betriebssystem iOS darfst Du Dich als Nutzer an einer besonders einfachen, allerdings auch sehr intuitiven, Oberfläche erfreuen, bist gegenüber Viren und Trojanern wesentlich besser als mit einem Android-System geschützt und darfst selbstverständlich auch den hiesigen App-Store zwecks Softwareausbau nutzen. Hinzu kommen zahlreiche Sonderfunktionen wie „FaceTime“ (erlaubt das kostenlose Erstellen von Videokonferenzen) und der allseits bekannten Sprachsteuerung „Siri“. Softwaretechnisch gesehen gleichen sich die Modelle also wie ein Ei dem anderen. Wer jedoch nicht nur per WLAN und Mobilfunknetz, sondern auch via LTE-Verbindung durchs weltweite Netz düsen will, muss letzten Endes zum iPad Mini greifen – nur dieses bietet ein zusätzliches LTE-Modul.

iPad 4 oder iPad mini besser kaufen? MeinFazit.

Aus dem Wettkampf „iPad vs. iPad Mini“ geht keiner der Kandidaten als ein eindeutiger Sieger hervor. Es kommt schlichtweg auf die Ansprüche des Benutzers an, welche Version sich als die bessere herausstellen könnte: Legst Du viel Wert auf Mobilität und Handlichkeit, dürfte sich der Kauf des iPad Minis lohnen. Wünscht Du Dir jedoch einen besonders hochwertigen Filmgenuss und werkelst nebenbei gerne mit vielen parallel laufenden Apps, würde sich das iPad 4 als die sinnvollere Lösung entpuppen.

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